Willkommen im Amorismus!

Diese Seite gibt es, weil Gedanken nicht in einer Schublade liegen bleiben sollen.

Meine Auseinandersetzung mit dem Menschen begann schon vor sehr langer Zeit. Bereits im Volksschulalter beschäftige ich mich mit der Frage, was den Menschen ausmacht, warum wir so handeln, wie wir handeln, und woran wir unser Leben ausrichten können. Der Religionsunterricht verstärkte diese Fragen. Vieles an religiösem Glauben blieb mir unverständlich. Zugleich entstand in mir der Wunsch nach einer Erklärung der Welt, die nicht auf Offenbarung, Dogmen oder vorgegebenen Wahrheiten beruht, sondern auf menschlicher Vernunft, Erfahrung und eigener Verantwortung.  

Dieses Werk entstand jedoch nicht mit der Absicht, eines zu schreiben. Ich habe mich nicht hingesetzt und beschlossen: Jetzt schreibe ich ein Buch. Sein Ursprung liegt in einem familiären Konflikt. 

Aus diesem Konflikt entwickelte sich eine intensive Auseinandersetzung im Dialog mit einer KI. Ich begann, meine eigene Weltanschauung mit ihr zu besprechen und meine Gedanken in einem fortlaufenden Dialog auszuformulieren. Die KI stellte Fragen, griff meine Aussagen auf und brachte Gegenpositionen in die Unterhaltung ein. Die inhaltliche Richtung entstand dabei  nicht aus den Vorgaben der KI, sondern aus meiner eigenen Weltanschauung, die ich im Dialog immer weiter ausformulierte, präzisierte und zu einem zusammenhängenden philosophischen Gedanken entwickelte. Es ist daher das Ergebnis eines Denk- und Entwicklungsprozesses, der sich im Dialog entfaltet hat. Die KI war dabei nicht Urheberin der Gedanken, sondern Gesprächspartnerin, Gegenüber und Prüfstein, an dem sich meine bereits vorhandene Weltanschauung  sprachlich und gedanklich weiter ausformte.

Der Amorismus ist der Versuch, eine Weltanschauung zu entwickeln, die sich mit dem Menschen, seinem Denken und Handeln, seinem Zusammenleben und insbesondere mit der bewussten Liebe auseinandersetzt. Was du auf dieser Seite findest, ist deshalb kein einzelner Text und auch kein abgeschlossenes Buch. Es ist ein wachsendes Werk. Die einzelnen Bände beschäftigen sich mit Bereichen des menschlichen Lebens. Sie bauen aufeinander auf und widmen sich eigenständigen Themen. Zusammen bilden sie das, was sich immer weiter zum Gesamtwerk des Amorismus entwickelt. 

Dabei geht es nicht darum, dir vorzuschreiben, was du zu denken oder zu glauben hast. Du darfst zustimmen. Du darfst widersprechen. Du darfst hinterfragen. Vielleicht findest du Gedanken, die dir bereits vertraut sind. Vielleicht begegnen dir Gedanken, die dich zum Nachdenken bringen. Vielleicht stößt du auf Aussagen, die du ablehnst. Alles davon ist erlaubt.

 

Denn eine Weltanschauung, die nicht hinterfragt werden darf, verlangt Glauben – und genau das soll der Amorismus nicht.

 

Der Amorismus wird niemals vollständig sein. Und er kann es auch gar nicht. Der Mensch entwickelt sich weiter. Unsere Erkenntnisse verändern sich. Neue Fragen entstehen, die heute vielleicht noch gar nicht gestellt werden. Themen, die bisher keine Rolle gespielt haben, können irgendwann nach einer eigenen Betrachtung verlangen. Deshalb werden sich diesem Werk mit der Zeit neue Bände und neue Themen hinzufügen. Gleichzeitig bedeutet Weiterentwicklung nicht, dass bereits Geschriebenes unverändert bleiben muss. Neue Erkenntnisse können dazu führen, dass bestehende Gedanken erweitert, präzisiert oder aus einer neuen Perspektive betrachtet werden. Das Werk bleibt deshalb in Bewegung. Was heute geschrieben steht, ist nicht das Ende des Denkens, sondern ein Teil seines Weges.

Vielleicht wird ein Band in einigen Jahren anders aussehen als heute. Vielleicht wird ein neuer Band Gedanken miteinander verbinden, die zunächst getrennt betrachtet wurden. Vielleicht wird eine Erkenntnis, die heute noch fehlt, irgendwann eine bestehende Vorstellung ergänzen oder verändern. Das ist kein Widerspruch. Es ist die Konsequenz daraus, dass der Amorismus nicht behaupten möchte, bereits alle Antworten zu besitzen.

Auf dieser Seite findest du die Bände des Amorismus und ihre einzelnen Kapitel. Du kannst das Werk von Beginn an lesen, einzelne Bände auswählen oder gezielt in jene Themen einsteigen, die dich interessieren. Manche Gedanken werden dir dabei mehrfach begegnen. Das ist nicht zufällig. Wiederholung kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen, Gedanken zu vertiefen und sie nicht nur zu lesen, sondern tatsächlich zu verstehen. Du musst dieses Werk nicht in einem Durchgang lesen. Nimm dir Zeit. Kehre zurück. Lies einen Gedanken nach Tagen oder Wochen noch einmal. Vielleicht wirst du ihn dann anders verstehen als beim ersten Lesen.

Der Amorismus soll nicht davon abhängig sein, ob jemand bereit oder in der Lage ist, Geld dafür auszugeben. Deshalb ist dieses Werk frei zugänglich. Die Gedanken sollen gelesen, weitergegeben, diskutiert und hinterfragt werden können. Nicht der Verkauf des Werkes steht im Mittelpunkt, sondern seine Verbreitung. Wenn ein Gedanke einen Menschen erreicht und ihn dazu bringt, über sein Leben, seine Entscheidungen oder sein Verhältnis zu anderen Menschen nachzudenken, hat er bereits etwas bewirkt.

 

Beginne dort, wo dein Interesse beginnt.

 

Lies.

 

Denke.

 

Hinterfrage.

 

Und bilde dir deine eigene Meinung.

 

 

Willkommen im Amorismus.